Armlehnstuhl mit Wappen von Maria Euphemina Zurlauben, Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Tänikon bei Aadorf (1707–1737)

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Maria Euphemia Zurlauben (1657–1737), die Tochter des Zuger Hauptmanns Heinrich Zurlauben und der Maria Barbara Reding, legte 1672 im Zisterzienserinnenkloster Tänikon die Profess ab. Nachdem sie dort als Kornmeisterin und Archivarin gewirkt hatte, war sie von 1707 bis zu ihrem Tod 1737 Äbtissin von Tänikon. Ihre Regentschaft bot dem Kloster eine ruhige Entwicklung.
1. Hälfte 18. Jh.
H. 136, B. 56, T. 72 cm
Nussbaumholz, gedrechselt, geschnitzte volutenförmige Kerben; Wollstickerei
T 435
Albert Knoepfli, Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Bd. 1, Der Bezirk Frauenfeld (Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Bd. 23), Basel 1950, S. 420.
Schlagwörter: Herrschaft, Kloster, Handarbeit, Hauswirtschaft, Möbel, Heraldik