Fingerrosenkranz (Gebetsring)

zurück

Mit der Maus über das Bild fahren, um es zu vergrössern · Auf das Bild klicken für die Vollbildansicht

Vs.: Reif mit zehn Noppen auf der Aussenseite, oben Krückenkreuz (gleichschenkliges Kreuz mit Querbalken an den Kreuzenden) mit plastisch gestalteter Leidensfigur Christi (Kruzifix).
Der Fingerrosenkranz stellt die verkleinerte Form des traditionellen Rosenkranzes (Gebetsschnur) dar. Der Begriff Rosenkranz bezeichnet sowohl die Gebetsschnur als auch das traditionelle Gebet an sich. Als Reihengebet dient der Rosenkranz als Mittel zur Versenkung des Gläubigen in seiner persönlichen Andacht. An einer Schnur aufgereiht sind 5 dicke Perlen und dazwischen je 10 kleinere Perlen, die dazu dienen, die Gebetsreihe korrekt abzuzählen, wobei die dicken Perlen jeweils für ein Vaterunser, die kleineren jeweils für ein Ave Maria stehen. Abgeschlossen werden diese 5 Gesätze (Einheit einer dicken und 10 kleinerer Perlen) beim Beten jeweils mit einer Betrachtung (Merksatz) zum Leben, Sterben und zur Auferstehung Christi sowie einem Ehre sei dem Vater. Insgesamt besteht ein Rosenkranz aus 59 Gebetsperlen (vier davon unten am Kranz angehängt) und einem Credokreuz.
Der vorliegende Fingerrosenkranz dient dazu, ein Gesätz vollständig zu beten. Jede Noppe entspricht einem Ave Maria und das Kreuz steht für das Vater Unser.
Ende 19. Jh.–1. Hälfte 20. Jh.
H. 41 , D. 31
Messing, gegossen, geschwärzt
T 19264n
Schlagwörter: Hauswirtschaft, Persönliche Accessoires, Religion katholisch, Brauchtum

Ähnliche Objekte 12

Petschaft: Spitzovaler Siegelstempel des Priors und Konvents des Kartäuserklosters Ittingen, mit angegossener stegartiger Handhabe mit Lochung
  • 16. Jh.
  • Petschaft: Spitzovaler Siegelstempel des Priors und Konvents des Kartäuserklosters Ittingen, mit angegossener stegartiger Handhabe mit Lochung
Langes leichtes Steinschlossgewehr, Vorderlader, Jagd- und Schützenwaffe mit reich gravierter Messinggarnitur im Stil des Rokoko
  • gegen Mitte 18. Jh.
  • Langes leichtes Steinschlossgewehr, Vorderlader, Jagd- und Schützenwaffe mit reich gravierter Messinggarnitur im Stil des Rokoko
Petschaft von Kreuzlinger Abt: Siegelstempelplatte von Johann Baptist Dannegger, Vorsteher im 
Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen (1725–1760) und Propst im Kloster Riedern am Wald im Landkreis Waldshut (DEU)
  • 1725–1760
  • Petschaft von Kreuzlinger Abt: Siegelstempelplatte von Johann Baptist Dannegger, Vorsteher im Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen (1725–1760) und Propst im Kloster Riedern am Wald im Landkreis Waldshut (DEU)
Petschaft der Klosterfrauen in Tänikon: Siegelstempel des Zisterzienserinnenkonvents bei Aadorf, Siegelbild Maria mit Kind, mit Handhabe
  • 17. Jh.
  • Petschaft der Klosterfrauen in Tänikon: Siegelstempel des Zisterzienserinnenkonvents bei Aadorf, Siegelbild Maria mit Kind, mit Handhabe
Münzkästchen aus der Kartause Ittingen
  • 2. Hälfte 18. Jh.
  • Münzkästchen aus der Kartause Ittingen
Andachtsbild (Devotionalie): Farbiges Wachsrelief mit Brustporträt der Maria im Strahlenkranz unter rotem Baldachin, aus dem Benediktinerinnenkloster Münsterlingen
  • 18. Jh./19. Jh.
  • Andachtsbild (Devotionalie): Farbiges Wachsrelief mit Brustporträt der Maria im Strahlenkranz unter rotem Baldachin, aus dem Benediktinerinnenkloster Münsterlingen
Petschaft vom Benediktinerinnenkloster Münsterlingen:Siegelstempel des Konvents mit der Darstellung der hl. Scholastika, mit Handhabe
  • 17. Jh.
  • Petschaft vom Benediktinerinnenkloster Münsterlingen:Siegelstempel des Konvents mit der Darstellung der hl. Scholastika, mit Handhabe
Spätmittelalterliches Uhrwerk mit Schlag- und Uhrwerktrommel auf Bandrahmengestell vom Turm der evangelischen Kirche in Märstetten, mit gravierter Jahreszahl auf Eckstrebe
  • 1553/um 1700 umgebaut
  • Spätmittelalterliches Uhrwerk mit Schlag- und Uhrwerktrommel auf Bandrahmengestell vom Turm der evangelischen Kirche in Märstetten, mit gravierter Jahreszahl auf Eckstrebe
Sakrales Gerät: Versehgefäss für die Ölsalbung der Kranken, gehörte zum Kirchengerät im Dominikanerinnenkloster St. Katharinental bei Diessenhofen
  • 16. Jh.
  • Sakrales Gerät: Versehgefäss für die Ölsalbung der Kranken, gehörte zum Kirchengerät im Dominikanerinnenkloster St. Katharinental bei Diessenhofen
Fahne: 2. Jägerkompanie des Thurgauer Infanterie Bataillons
  • 1820–1848
  • Fahne: 2. Jägerkompanie des Thurgauer Infanterie Bataillons
Balken- oder Apothekerwaage aus der Praxis von Dr. Otto Isler (1863–1940), Direktor am Kantonsspital Frauenfeld, zum Wiegen kleiner Mengen Heilmittel für die Rezeptur
  • Ende 19. Jh./20. Jh.
  • Balken- oder Apothekerwaage aus der Praxis von Dr. Otto Isler (1863–1940), Direktor am Kantonsspital Frauenfeld, zum Wiegen kleiner Mengen Heilmittel für die Rezeptur
Abzeichen für Thurgauer Kantonsangestellte: Erkennungsschilder der Strassenarbeiter, sichtbar an der Kleidung angenäht, mit graviertem Thurgauer Wappen in einem Lorbeerkranz
  • 1840
  • Abzeichen für Thurgauer Kantonsangestellte: Erkennungsschilder der Strassenarbeiter, sichtbar an der Kleidung angenäht, mit graviertem Thurgauer Wappen in einem Lorbeerkranz