Glasmalerei: Bildscheibe mit Handwerkern (Zimmermann, Dachdecker, Steinmetz) beim Bau einer Mühle, gestiftet vom Zimmermann Hans Witzig aus Riedern bei Romanshorn

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Seitlich des Baues sind zwei stehende weibliche Allegorien festgehalten. Davon dürfte diejenige links mit den Blumen den Frühling und diejenige rechts mit dem Ährenbündel den Herbst symbolisieren.
Inschrift in Versform zur Erinnerung an die Vergänglichkeit des Menschen (memento mori):

«Wir Engel verwundern uns Zu gleich
Das ihr menschen auff Erdterich
Bauwend stets vnd schlösser so vest
Vnd in der welt nur sind gest.
Vnd da ihr Ewig solten sein.
Da Bauwen ihr gar wenig hin».

Jegli, Hans Ulrich, zugeschrieben (1604–1654), Glasmaler
1644
H. 31.8, B. 33.3 cm
Farbloses und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot sowie blauer und violetter Schmelzfarbe
T 4050
https://vitrosearch.ch/de/objects/2656258, aufgerufen am 15.02.2021.
Schlagwörter: Kunsthandwerk, Brauchtum, Hauswirtschaft, Gewerbe, Handwerk, Beruf, Heraldik, Genre, Allegorie