Glasmalerei: Runde Bildscheibe des Elias Bornhauser, Richter in Weinfelden, mit der Darstellung von der Himmelfahrt des Elias, dem Namenspatron des Stifters, aus der Glasgemäldesammlung der Familie Bachmann, Besitzerin von Schloss Frauenfeld

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Im Hintergrund wird festgehalten, wie die Knaben von Bethel nach ihrer Verspottung von Elisa, des Jüngers von Elias, auf göttliches Geheiss von Bären zerrissen werden, gemäss 2. Buch der Könige 2, 23–24.
Elias Bornhauser (1629–1703) aus Weinfelden spendete 1682 als Mitglied der dortigen Schützengesellschaft Geld für den Bau des Schützenhauses. Zudem finanzierte er 1686 eine neue Feuerspritze. Für seine Stadt amtete er 1668 als Vierer sowie 1670 als Richter und als solcher bezeichnet er sich auch auf seiner Scheibenstiftung von 1689. 1689–1702 sass er im Steuerausschuss Frauenfelds und oft betätigte er sich als Fürsprecher (Anwalt). Er war zweimal verheiratet, zunächst mit Margret Dünner und danach mit Margret Enz (gest. 1692). Seine zweite Gemahlin schenkte ihm zwischen 1656 und 1671 sechs Kinder.
Gmünder, Hektor (1666–1740), Glasmaler in St. Gallen
1689
D. 20, T. 2.5 cm, Lichtmass: D. 14.5 cm
Monolithscheibe aus farblosem Glas; Bemalung mit Schwarzlot
T 6479
https://vitrosearch.ch/de/objects/2656321, aufgerufen am 20.12.2021.
Schlagwörter: Kunsthandwerk, Brauchtum, Hauswirtschaft, Herrschaft, Justiz, Vereinswesen, Heraldik, Religion, Landschaft