Glasmalerei: Runde Wappenscheibe des Hans Heinrich Engel aus Frauenfeld

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Der Scheibenstifter entstammte der regimentsfähigen katholischen Familie Engel aus Frauenfeld, die Ende des 18. Jhs. ausstarb. Seine Identität bleibt unklar. In Frage käme einerseits jener Hans Heinrich Engel (1595–1689), der in Frauenfeld Statthalter (1631–1662) und Seckelmeister sowie zweimal verheiratet war. Andererseits könnte er mit dessen gleichnamigem Sohn (1623–um 1679) identisch sein, der in Frauenfeld die Ämter des Statthalters (1662–1674) sowie des Schultheissen (1676–1678) bekleidete.
Nüscheler, Hans Jakob II, der Jüngere, zugeschrieben (1614–1658), Glasmaler
um 1650
D. 19.2 cm
Farbloses und farbiges Glas; bei der Helmzier ein rotes Glasstück rückseitig aufgeschmolzen (Rock des Engels); Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot sowie blauer, grüner und violetter Schmelzfarbe
T 6484
https://www.vitrosearch.ch/de/objects/2656430, aufgerufen am 28.11.2022.
Schlagwörter: Glasmalerei, Kunsthandwerk, Brauchtum, Herrschaft, Hauswirtschaft, Heraldik, Musik