Glasmalerei: Wappenscheibe des Hans (Johann) Heinrich Escher vom Luchs, Gerichtsherr von Hüttlingen, aus dem Schützenhaus Wellhausen

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Francesco Ragusa, Freiburg i. Ü.)

Oberbild mit einer Wildschweinjagd und mit der Inschrift: «Disce mori» (lerne zu sterben).
Hans Heinrich Escher (1640–1724), Gerichtsherr von Hüttlingen folgte seinem Vater in der Verwaltung der Herrschaft Wellenberg nach. 1662 heiratete er Anna Barbara Lochmann (1644–1690).

Die Scheibe gehört zu einem Zyklus von mindestens zehn Glasgemälden, die 1680 Jakob II. Weber für das Schützenhaus in Wellhausen schuf. Weber hatte eine Vorliebe für dicht gedrängte, oft allegorische Darstellungen mit frommen Sprüchen in deutscher oder lateinischer Sprache.
1833 kaufte die Schützengesellschaft Frauenfeld zehn gemalte Wappenscheiben aus dem alten Schützenhaus von Wellhausen, und zwar zur Aufstellung in ihrem Schützenhaus, dessen eigener Scheibenschmuck beim Hagelwetter von 1795 vermutlich in grossen Teilen vernichtet worden war.
Weber, Jakob II. (1637–1685), Glasmaler in Winterthur
1680
H. 35, B. 25.9 cm, Lichtmass: H. 32, B. 23.7 cm
Farbloses und farbiges Glas; rotes Überfangglas mit rückseitigem Aussschliff; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und Eisenrot sowie blauer, violetter und grüner Schmelzfarbe
TD 34
Eigentum der Bürgergemeinde Frauenfeld
https://vitrosearch.ch/de/objects/2655886, aufgerufen am 02.01.2022.
Schlagwörter: Kunsthandwerk, Brauchtum, Herrschaft, Vereinswesen, Heraldik, Jagd, Tier, Landschaft