Münze: 1-Batzen-Stück der Stadt Zürich, geprägt in Zürich

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Vs.: Zwischen innerem und äusserem Perlkreis Umschrift: «MONE[TA] : NOVA . THVRICENSIS». (Neue Zürcher Münze). Im Bildfeld in Halbrundschild mit Ranken damasziertes Zürcher Wappen, flankiert von zwei Rosetten, darüber Adler nach links.
Rs.: Zwischen innerem und äusserem Perlkreis Umschrift: «CIVITATIS (Rosette) IMPERIALIS (Rosette) 1622». Im Bildfeld Ankerkreuz mit wulstigen Blättern an den Balkenenden, in den Zwickeln je eine Lilie.
1492 prägte der Stand Bern erstmals Batzen, eine Silbermünze für den täglichen Gebrauch, der vor allem in der Westschweiz, in Süddeutschland, Österreich und Oberitalien verbreitet war. Im 17. Jh. wurde diese Währung aus einer Legierung mit Kupfer und Silber hergestellt, wobei der Silberanteil unter 50 % lag. Sie war in der Schweiz bis 1850 in Umlauf. 1 Batzen entsprach einem Wert von 10 Rappen.
1622
D. 23.6 mm
Billon, Prägung
T 38366
Jean-Paul Divo, Edwin Tobler, Die Münzen der Schweiz im 17. Jahrhundert, Zürich 1987, Nr. 1097.
Schlagwörter: Numismatik, Herrschaft, Heraldik, Tier

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