Rautenförmiger Gebäckmodel: Blüte umgeben von je zwei Weintraubenrispen und Granatäpfeln sowie vier Lilien, aus dem Haushalt der Familie Müller in Frauenfeld

zurück

Eingefasst von Blattstäben entlang des Randes und Blüten in den stumpfwinkligen Ecken.

Pressform für Marzipandekor auf Torten und Lebkuchen oder für Anisbrot.
Gehörte vermutlich zu einem mehrteiligen Rundmodel, das aus je sechs rauten- und kreissegmentförmigen Einzelmodeln bestand, wobei die Anordnung der Teile frei wählbar war.
um 1700
H. 9.1, B. 5.6, T. 1.9 cm
Birnbaumholz, geschnitzt
T 8937
Alte Zürcher Gebäckmodel, Katalog zur Ausstellung im Haus zum Rechberg Zürich, Zürich 1970, S. 35 u. 65, Nr. 114.

Hans Peter Widmer, Cornelia Stäheli, Schaffhauser Tonmodel, Kleinkunst aus der Bossierer-Werkstatt Stüdlin in Lohn, Katalog zur Sonderausstellung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen 1999/2000, S. 19.

Cornelia Stäheli, Hans-Peter Widmer, Honig den Armen, Marzipan den Reichen, Schweizer Gebäckmodel des 16. und 17. Jahrhunderts, Zürich 2020, S. 18–19.
Schlagwörter: Brauchtum, Hauswirtschaft, Kunsthandwerk, Gewerbe, Essen, Gerät, Botanik