Runder, beidseitig geschnitzter Gebäckmodel: Adam und Eva im Paradies, in ihrer Mitte der Baum der Erkenntnis mit der Schlange (1. Mose, 2–5), auf der anderen Seite Reiter, später als Wandschmuck verwendet

zurück

Mit der Maus über das Bild fahren, um es zu vergrössern · Auf das Bild klicken für die Vollbildansicht · mit den Pfeiltasten oder Pfeilen navigieren

Auf einer Seite: Adam und Eva, welche die Frucht in der linken Hand hält, umgeben von Tieren (u.a. Hase, Hirsch, Pelikan), zwischen ihnen der Baum der Erkenntnis mit der Schlange.
Auf der anderer Seite: Reitender Mann auf Weg mit Büschen, bekleidet mit engem, gegürtetem Wams, Radkragen, Sporen und Schlapphut mit Feder, umgeben von Blumenranken.

Brandzeichen auf dem Seitenrand: «CS», «VE» oder «VF».

Pressform für Marzipandekor auf Torten und Lebkuchen oder für Anisbrot.
Brandzeichen verweisen auf den Eigentümer der Gebäckform. Denn der Model wurde beim Feinbäcker deponiert, der damit für den Eigentümer Konfekt modellierte. Um die Formen den Auftraggebern zuweisen zu können, versah man sie mit Brand- bzw. Ritzzeichen, welche häufig die Initialen, manchmal auch das Familienwappen zeigen.
16. Jh.
D. 12.1, T. 2.85 cm
Erlenholz, geschnitzt
T 27913
Schlagwörter: Brauchtum, Hauswirtschaft, Kunsthandwerk, Essen, Gerät, Religion

Ähnliche Objekte 12

Beidseitig geschnitzter, eckiger Gebäckmodel: Hochformatiges Fatschenkind (Wickelkind) und querformatiger Fisch, später als Wandschmuck verwendet
  • 19. Jh.
  • Beidseitig geschnitzter, eckiger Gebäckmodel: Hochformatiges Fatschenkind (Wickelkind) und querformatiger Fisch, später als Wandschmuck verwendet
Beidseitig geschnitzter, stabförmiger Gebäckmodel: Rosette und Ranken, für die Ausformung von Tortendekor aus Marzipan
  • 17. Jh.
  • Beidseitig geschnitzter, stabförmiger Gebäckmodel: Rosette und Ranken, für die Ausformung von Tortendekor aus Marzipan
Beidseitig geschnitzter Gebäckmodel zur Herstellung von flachem Honiggebäck, sogenannten Tirggeln, evtl. mit Wappen der Familie Haffter in Weinfelden
  • 1. Hälfte 19. Jh.
  • Beidseitig geschnitzter Gebäckmodel zur Herstellung von flachem Honiggebäck, sogenannten Tirggeln, evtl. mit Wappen der Familie Haffter in Weinfelden
Beidseitig geschnitzter querrechteckiger Gebäckmodel: Bärenmutter mit zwei Jungen und barock gekleideter Herr, später als Wandschmuck verwendet
  • 17. Jh.
  • Beidseitig geschnitzter querrechteckiger Gebäckmodel: Bärenmutter mit zwei Jungen und barock gekleideter Herr, später als Wandschmuck verwendet
Beidseitig geschnitzter Gebäckmodel: Hl. Nikolaus, Bischof von Myra, in zwei verschiedenen Messgewändern, jeweils mit  Krummstab, Mitra, bekrönt mit Tatzen- bzw. Doppelkreuz und den drei Goldkugeln, seinem Attribut, in der Hand
  • 18. Jh.
  • Beidseitig geschnitzter Gebäckmodel: Hl. Nikolaus, Bischof von Myra, in zwei verschiedenen Messgewändern, jeweils mit Krummstab, Mitra, bekrönt mit Tatzen- bzw. Doppelkreuz und den drei Goldkugeln, seinem Attribut, in der Hand
Hochrechteckiger beidseitig geschnitzter Gebäckmodel: Dame in Tracht mit gefältelter Schürze, gefälteltem Brusttuch und Brautkrone («Schäppeli») sowie Handschuh mit Spitzenbesatz, aus dem Haushalt der Familie Müller in Frauenfeld
  • 18. Jh.
  • Hochrechteckiger beidseitig geschnitzter Gebäckmodel: Dame in Tracht mit gefältelter Schürze, gefälteltem Brusttuch und Brautkrone («Schäppeli») sowie Handschuh mit Spitzenbesatz, aus dem Haushalt der Familie Müller in Frauenfeld
Reliefiertes Taufbecken: «Beckenschlägerschüssel» mit der Darstellung von Adam und Eva, hergestellt in Nürnberg
  • frühes 16. Jh.
  • Reliefiertes Taufbecken: «Beckenschlägerschüssel» mit der Darstellung von Adam und Eva, hergestellt in Nürnberg
Spätbarocker Stuhl mit hoher, durchbrochen geschnitzter Rückenlehne in Form von Rocaillen und geschwungenen Beinen mit Kreuzstreben, gehörte zum Hausrat im Benediktinerinnenkloster Münsterlingen
  • 18. Jh.
  • Spätbarocker Stuhl mit hoher, durchbrochen geschnitzter Rückenlehne in Form von Rocaillen und geschwungenen Beinen mit Kreuzstreben, gehörte zum Hausrat im Benediktinerinnenkloster Münsterlingen
Grafik: Geburtshaus des Historikers und Politikers Johann Adam Pupikofer (1797–1882) in Untertuttwil
  • um 1900
  • Grafik: Geburtshaus des Historikers und Politikers Johann Adam Pupikofer (1797–1882) in Untertuttwil
Gemälde: Halbfigurenporträt von Johann Adam Vogler (1775–1843), Bezirkstatthalter von Frauenfeld
  • um 1830
  • Gemälde: Halbfigurenporträt von Johann Adam Vogler (1775–1843), Bezirkstatthalter von Frauenfeld
Totengedächtnis: Bild aus Haarstaub mit Grabmal in Landschaft zum Andenken an eine verstorbene Person mit den Initialen «WP» aus der Familie des Thurgauer Historikers Johann Adam Pupikofer (1797–1882)
  • Anfang 19. Jh.
  • Totengedächtnis: Bild aus Haarstaub mit Grabmal in Landschaft zum Andenken an eine verstorbene Person mit den Initialen «WP» aus der Familie des Thurgauer Historikers Johann Adam Pupikofer (1797–1882)
Karte des Untertanengebiets Thurgau mit Gerichtsherrschaften, dargestellt vom Historiker Johann Adam Pupikofer (1797–1882) und herausgegeben vom Historischen Verein des Kantons Thurgau
  • 1861
  • Karte des Untertanengebiets Thurgau mit Gerichtsherrschaften, dargestellt vom Historiker Johann Adam Pupikofer (1797–1882) und herausgegeben vom Historischen Verein des Kantons Thurgau