Schrift: Blatt mit Gebet von Papst Johannes XXIII. (1958–1963), anlässlich des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962–8. Dezember 1965) sowie Gebet zum Erlass der Sündenstrafen (Ablass), 1960 in Umlauf gebracht von der Apostolischen Pönitentiarie

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 Vorderseite  Rückseite
 Vorderseite

Vorderseite

Druck aus der Sammlung mit sakralen Schriften im Pfarrhaus Mammern.

Titel in Rot «Gebet zum heiligen Geist für das Konzil.»
Neben dem Titel abstrakte Darstellung: Zwei Kreise und zwei Dreiecke, die vertikal miteinander verbunden sind. Die Darstellung zeigt einen Fisch, das Zeichen von Jesus Christus oder eine Taube, die nach unten sticht, das Symbol des Heiligen Geistes.
Rückseite: «10 Jahre Ablass jedesmal. Vollkommener Ablass unter den gewohnten Bedingungen bei täglicher Verrichtung während eines Monats.
(Apostol. Pönitentiarie, 23.9.1960)».

Genehmigungsklausel: «Mit kirchlicher Druckerlaubnis», «Antonius-Verlag Solothurn».
Das Zweite Vatikanische Konzil (auch 21. Ökumenisches Konzil genannt) wurde von Papst Johannes XXIII. einberufen, der an der Synode die Einheit der Kirche und deren Modernisierung thematisieren wollte.
Nach dem Tod von Johannes XXIII. führte Papst Paul VI. (1963–1978) die Versammlung bis 1965 fort. Entschieden wurde zugunsten der Religionsfreiheit und eines verstärkten Dialogs mit Anders- oder Nichtgläubigen. Erstmals wurde auf die Bedeutung der Frauen für Gesellschaft und Kirche hingewiesen.

Die Apostolische Pönitentiarie (amtl. Sacra Paenitentiaria), einer der drei obersten Gerichtshöfe der katholischen Kirche, ist ein päpstlicher Gnadenhof und befasst sich mit Gnadenerweisen, dem Ablasswesen, Absolutionen, Dispensen, dem Nachlass von Strafen und der Umwandlung von Verpflichtungen. Diese Verwaltungsbehörde ist dem Papst unterstellt und wird vom Kardinal-Grosspönitentiar geführt.
Antonius-Verlag, gegründet 1934 in Solothurn
1962–1965
H. 12.3, B. 8.4 cm
Offsetdruck auf Papier
T 30361
Schlagwörter: Druckgrafik, Schriften, Hauswirtschaft, Religion katholisch, Brauchtum, Kirche, Anlässe