Glasmalerei: Stadtscheibe von Stein am Rhein, im Stil des Historismus

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)

Vor grün-schwarzem Damastgrund stehen sich zwei Reisläufer mit Halbarten sowie Dolch bzw. Schwert als Schildhalter mit dem Wappen von Stein am Rhein auf roten Kacheln gegenüber. Der linke Söldner ist mit einer geschlitzten weiss-roten Tracht mit weissen Beinkleidern bekleidet, der rechte trägt einen silbernen Halbharnisch mit gelb-schwarzem Beinkleid. Über dem Wappen von St. Georgen folgt das Stadtwappen von Stein am Rhein mitsamt gespiegeltem Abbild, darüber das bekrönte Reichswappen. Zwei rote Säulen mit blauen Kapitellen tragen einen roten Flachbogen. Darüber im Oberbild Schlachtszenen mit geharnischten, mit Langspiessen kämpfenden Kriegern. Unten Schriftrolle «ANO DOMINY 1543», seitlich davon zwei Szenen der Geschichte Jakobs: links die Leiter, rechts das Opfer.
Ligierte Signatur «JW» rechts, zwischen den Beinen des rechten Söldners.
Kopie der Scheibe von 1543 im Rathaus von Stein am Rhein.
Jäggli, Hermann Walter (1862–1925), Glasmaler
um 1916
Lichtmass H. 58, B. 42.7 cm
Farbloses, braunes, blaues, rotes, gelbes und grünes Glas, rotes vorderseitig ausgeätztes Überfangglas, rückseitige Bemalung mit dick aufgetragener gelber Schmelzfarbe, blauer Schmelzfarbe, Eisenrot, Silbergelb und Schwarzlot, Verbleiung
T 8736
https://vitrosearch.ch/de/objects/2711664, aufgerufen am 20.01.2024.
Schlagwörter: Glasmalerei, Kunsthandwerk, Hauswirtschaft, Heraldik, Militaria