Glasmalerei: Wappenscheibe im Stil des Historismus vom Eidgenössischen Schützenfest in St. Gallen, aus dem Nachlass des Frauenfelder Arztes Alfred Debrunner (1858–1921)

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Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)
Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)

Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Freiburg i. Ü.)

Über der Kartusche mit Inschrift «Eidgenössisches Schützenfest in St. Gallen Anno 1904» die beiden St. Galler Wappen: links der Kanton sowie rechts die Stadt. Darüber in der Mitte befindet sich das Schweizer Wappen. Zwei Reisläufer mit Harnisch, geschlitzter Kleidung und reichem Federschmuck auf der Kopfbedeckung und mit Halbarte und Speer versehen, flankieren die Szene. Dahinter eine architektonische Rahmung, die aus zwei Säulen, Palmetten und einem flachen Rundbogen mit vegetabilem Gehänge besteht. Im Oberbild eine Schützenfestszene mit Schützen auf Schiessstand und drei Zielscheiben.
Unten rechts Signatur «I. Lieberherr».
Debrunner war der erste Gynäkologe im Thurgau. 1909 eröffnete er die private Geburtsklinik «Zum Rosengarten» an der Zürcherstrasse in Frauenfeld.
Lieberherr, Jakob (1868–1932), Glasmaler
1904
Lichtmass: H. 40.5, B. 31 cm
Farbloses Glas, rotes ausgeätztes Überfangglas, Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und brauner, grüner und blauer Schmelzfarbe, Verbleiung
T 9007
Hermann Walder, Nekrolog Dr. med. Alfred Debrunner-Albrecht, in: Mitteilungen der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft, Bd. 24, 1922, S. 193–197.

https://vitrosearch.ch/de/objects/2711483, aufgerufen am 16.01.2024.
Schlagwörter: Glasmalerei, Kunsthandwerk, Hauswirtschaft, Vereinswesen, Waffen, Anlässe, Andenken, Erinnerung, Heraldik, Gesundheitswesen