Glasmalerei: Wappenscheibe von Emil Debrunner, im Stil des Historismus

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Vitrocentre Romont
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Leicht hochrechteckige Scheibe, die das Vollwappen Debrunners zeigt, darunter Banderole mit Aufschrift «18/G Emil Debrunner v. Frauenfeld / 69». Dargestellt ist ein Mann in Kleidung des 16. Jhs. mit Schaube mit geschlitzten Ärmeln und plissiertem Rock, Barett und gespaltenem Bart, in der Rechten eine Schriftrolle mit Jahrzahl «1598» haltend, darüber das Frauenfelder Wappen «Fräuli mit Leuli». Rechts oben ist ein Strassenzug von Frauenfeld in Grisaille dargestellt: Evangelische Stadtkirche zur Dreifaltigkeit, das Haus zum Licht (Freie-Strasse 4) und das gleich daneben befindliche Haus zum Schwert (Freie-Strasse 6–8) zu sehen. Darunter auf Balustrade Aufschrift «Erbaut anno 1598 / Zum Licht».
Signatur rechts unten «IL».
Gottfried Emil Debrunner, geboren 1869, übernahm 1899 zusammen mit seiner Frau Olga den Kolonialwarenladen im Haus zum Licht in Frauenfeld. Olga war die jüngste Tochter von Albert Krapf-Straub von Zuben, der zuvor das Geschäft geführt hatte.
Debrunner bot in seinem Geschäft Spezereiwaren sowie Arbeitskleider und Fässer an.
Lieberherr, Jakob (1868–1932), Glasmaler
um 1900
Lichtmass: H. 39.5, B. 35.5 cm
Farbloses und farbiges Glas, blaues und rotes vorderseitig ausgeätztes Überfangglas, Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb, Eisenrot und blauer Schmelzfarbe, Verbleiung
T 7669
Julius Rickenmann, Debrunner von Ermatingen, Frauenfeld, Mettendorf, Thurgauer Wappenbuch, Genf 1940.

https://vitrosearch.ch/de/objects/2711434, aufgerufen am 10.01.2024.
Schlagwörter: Glasmalerei, Kunsthandwerk, Hauswirtschaft, Heraldik, Vedute, Handel, Gewerbe, Städtebau