Münze: 1-Rappen-Stück der Stadt Zürich, geprägt in Zürich, aus dem Nachlass von Karl Asmund Kappeler (1844–1924), Kaufmann in Kolumbien

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Vs.: In Gerstenkornkreis zweifach konturierter hochovaler Schild mit damasziertem Züricher Wappen, zwischen Lorbeer- und Palmzweig (Symbole des Siegs und Ruhms sowie des Friedens).
Rs.: In Gerstenkornkreis die Angaben «3 / HALLER» in barocker Einfassung aus Voluten und Muschel unten.
Der Rappen als Geldstück kam im 14. Jh. im oberrheinischen Gebiet in Umlauf. In der Eidgenossenschaft wechselte er ab dem 17. Jh. als Zahlungsmittel die Hand. Er wurde zu 3 Hallern gewechselt und diesen Wert behielt er bis ins 19. Jh. In der Helvetischen Republik (1798–1803) und ab 1850, im Schweizer Bundesstaat, bildete der Rappen die kleinste nominale Münzeinheit.

Kappeler legte während seines beruflichen Aufenthalts in Südamerika (um 1876–1891) eine wertvolle, umfangreiche Münzsammlung an. 1897 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und unternahm ausgiebige Reisen durch Europa, von welchen er Souvenirs mit nach Hause brachte. Münzsammlung und Reiseandenken vermachte er testamentarisch dem Historischen Verein des Kantons Thurgau.
ab 1773
D. 12.8 mm
Billon, Prägung
T 36504
Archiv Historisches Museum Thurgau, Akten Historisches Museum 03.17.02, Inventar Sammlung Kappeler (unpaginiert), S. 62.

Jean-Paul Divo, Edwin Tobler, Die Münzen der Schweiz im 18. Jahrhundert, Zürich 1974, Nr. 457.

Benedikt Zäch, Rappen, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS); Version vom 16.12.2011. https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013688/2011-12-16/, aufgerufen am 18.11.2025.
Schlagwörter: Numismatik, Herrschaft, Heraldik, Symbol, Botanik

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