Münze: 5-Schilling-Stück der Stadt Zürich, geprägt in Zürich, aus dem Nachlass von Karl Asmund Kappeler (1844–1924), Kaufmann in Kolumbien

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Vs.: Umschrift: «MONETA TURICENSIS» (Zürcher Münze). In Strichelkreis Zürcher Wappen in ovalem, von Voluten gerahmtem Schild, dahinter Palmzweig (Symbol des Siegs und Friedens), gehalten vom nach rechts blickenden Löwen mit geschultertem Schwert (Symbol der Herrschaft und Gerichtsbarkeit).
Rs.: In Strichelkreis die Angaben «V / SCHIL / LING / 1783» in oben mit Schleife versehenem Lorbeerkranz (Symbol des Siegs und Ruhms).
Die Vorderseite zeigt einen Löwen, der den Wappenschild hält. Das Motiv des kraftstrotzenden Tiers mit dem Zürcher Wappen tritt im 15. Jh. zum ersten Mal auf Werken des Zürcher Glasmalers Lukas Zeiner (um 1454–um 1513) auf.

Kappeler legte während seines beruflichen Aufenthalts in Südamerika (um 1876–1891) eine wertvolle, umfangreiche Münzsammlung an. 1897 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und unternahm ausgiebige Reisen durch Europa, von welchen er Souvenirs mit nach Hause brachte. Münzsammlung und Reiseandenken vermachte er testamentarisch dem Historischen Verein des Kantons Thurgau.
1783
D. 22.7 mm
Silber, Prägung
T 36435
Archiv Historisches Museum Thurgau, Akten Historisches Museum 03.17.02, Inventar Sammlung Kappeler (unpaginiert), S. 17.

Jean-Paul Divo, Edwin Tobler, Die Münzen der Schweiz im 18. Jahrhundert, Zürich 1974, Nr. 451.
Schlagwörter: Numismatik, Herrschaft, Heraldik, Tier, Symbol, Botanik

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