Münze: 20-Schilling-Stück der Stadt Zürich, geprägt in Zürich, als Anhänger verwendet, aus der numismatischen Sammlung der Familie Bachmann, Besitzerin von Schloss Frauenfeld

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Vs.: Zwischen Strichel- und Linienkreis Umschrift: «MONETA REIPUBLICAE[AE ligiert] TURICENSIS» (Münze der Republik Zürich). Im Bildfeld Zürcher Wappen in ovalem Schild mit barocker Rahmung aus muschelförmigem Roll- und Beschlagwerk sowie Muschel im Scheitelpunkt und Blätterfeston, im Abschnitt die Wertangabe «20 . Schil .».
Rs.: In Strichelkreis die Angaben «IUSTITIA ET CONCORDIA / 1776 .» (Gerechtigkeit und Eintracht, diese Leitworte stehen für die gerechte Zürcher Republik und das Einvernehmen zwischen dem Zürcher Rat und den Zürcher Bürgern und Bürgerinnen) in barocker Kartusche aus Rollwerk, Akanthusranken und Blätterfeston.
Marie Elise Bachmann (1879–1955) vermachte 1948 mittels Erbvertrag dem Kanton Thurgau Schloss Frauenfeld samt Hausrat sowie auch die umfangreiche Antiquitätensammlung ihrer Eltern. Ihr Vater Jakob Huldreich Bachmann (1843–1915), Politiker und Jurist, der 1896 Bundesrichter wurde, sammelte unter anderem Glasscheiben, Gemälde, Waffen und Möbel. Ein Sammlungsschwerpunkt waren auch Münzen, von denen er jedoch 1917 einen Teil verkaufte. Nach dem Tod von Marie Elise Bachmann (1955) übernahm der Kanton die Sammlung, die aus mehr als 90 numismatischen Objekten bestand. Das Schloss Frauenfeld wurde später zum Historischen Museum Thurgau umgestaltet.
1776
D. 39.9 mm
Silber, Prägung (Öse angelötet, sekundär als Anhänger verwendet)
T 36457
Jean-Paul Divo, Edwin Tobler, Die Münzen der Schweiz im 18. Jahrhundert, Zürich 1974, Nr. 447.
Schlagwörter: Numismatik, Herrschaft, Heraldik, Symbol, Botanik, Persönliches Accessoires, Schmuck

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