Medaille: Andenken an das 100-jährige Jubiläum der Vereinigung der Stadt Konstanz mit dem Grossherzogtum Baden, geprägt in Pforzheim zur Zeit von Grossherzog Friedrich I. (1856–1907)

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Vs.: Umschrift: «ZUM GEDÄCHTNIS DER VEREINIGUNG DER STADT KONSTANZ MIT BADEN». Allegorische Darstellung mit zwei Frauen: Die Stadt Konstanz nach rechts reicht dem Grossherzogtum Baden nach links die Hand, im Abschnitt die Angabe «1806–1906», Künstlersignatur und der Prägeort.
Rs.: Im oberen Halbkreis am Rand Kranz, darunter Stadtsilhouette von Konstanz mit markanten Gebäuden, wie dem Münster «Unserer Lieben Frau», seinem Westportal mit Mittelturm und östlichem Vierungsturm, dem Konzilsgebäude links und der Christuskirche St. Konrad (Jesuitenkirche) rechts, im Abschnitt links das Wappen des Grossherzogtums Baden, rechts jenes von Konstanz, dazwischen die Angaben «IM JAHRE / DER / 80 GEBURTSTAGSFEIER / UND DER GOLDENEN HOCHZEIT / GROSSHERZOG FRIEDRICHS / VON BADEN / 1806–1906».
Aufgrund der napoleonischen Neuordnung Europas zu Beginn des 19. Jhs. wurde Konstanz, eine seit der Mitte des 16. Jhs. habsburgische Landstadt, 1806 dem damals konstituierten Grossherzogtum Baden eingegliedert. 100 Jahre später feierte Grossherzog Friedrich I. (1826–1907) das Centenarium, zu dem sich zwei weitere Jubiläen gesellten. Der Monarch hatte einen runden Geburtstag und zelebrierte die goldene Hochzeit mit seiner Frau Luise Marie Elisabeth von Preussen (1838–1923).
Schmid, Adolf (1867–1944), Medailleur, Ziseleur, Lehrer, Kleinplastiker
1906
D. 35.4 mm
Bronze, Prägung
T 35862
Joachim Zeitz, Die Medaillen des Hauses Baden, 2 Bde., Freiburg im Breisgau 1980–1987, Nr. 605.
Schlagwörter: Numismatik, Kunsthandwerk, Herrschaft, Allegorie, Vedute, Kirche, Heraldik, Andenken, Erinnerung

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